Das Konzept

Das Ortho-konzept© beruht auf den 3 tragenden Säulen der manuellen Medizin, der manuellen Therapie, der „sanften“ Chiropraktik und der parietalen/strukturellen Osteopathie.

Das Ortho-konzept© wurde in der 20-jährigen Therapiearbeit im Profi- und Leistungssport entwickelt und erprobt. Es hat sich zur Aufgabe gemacht, die sichersten und effizientesten Techniken dieser langjährigen, etablierten Therapieformen zu selektieren, miteinander zu kombinieren und teilweise zu modifizieren.

Das Ziel dabei war und ist es, dem Patienten zur schnellstmöglichen Beschwerdefreiheit zu verhelfen und diese dann langfristig zu sichern.

Für die Begründer der Ortho-konzept© Therapiemethode, B. Kennemund und P. Mailand, ist es dabei grundsätzlich verpflichtend, dass alle Techniken auf der Grundlage der funktionellen Anatomie basieren und somit, sowohl die Untersuchungs–, als auch die Behandlungstechniken wissenschaftlich belegbar sind.

Das Ortho-konzept© hat dabei grundsätzlich einen „ganzheitlichen“ Ansatz, d.h. es untersucht und therapiert immer die gesamte Körperstatik, also vom Kopf bis zu den Füßen, sowohl im knöchernen als auch im muskulären und faszialen System. So heißt hier „ganzheitlich“ immer auf „naturwissenschaftlicher“ Basis, begründet in der funktionellen Anatomie, „beweisgeführt“ durch die Biomechanik. Denn nur wenn Untersuchung und Therapie das gesamte System mit einbeziehen, findet sich auch eine Lösung an der Ursache, denn der Körper reagiert immer als funktionelle Einheit. So liegt der Schlüssel zum Erfolg selten im Bereich der Beschwerden. Man macht das Licht ja auch selten an der Glühbirne an, sondern am Schalter der meist an der Wand ist, und genau der muss gefunden werden, um das Problem auszuschalten. So kann beispielsweise eine Kopfschmerzproblematik in einer Beckenfehlstellung begründet sein, ein Tennisellbogen kann wiederum in einer Fehlstatik im Schultergürtel haben und ein Bagatelltrauma wie ein simples Umknicken kann zu Schmerzen in der Lendenwirbelsäule führen. Die Liste kann unendlich weitergeführt werden, den Richtigen Lösungsansatz findet aber nur der der das gesamte System miteinbezieht.

Das Ortho-konzept© kombiniert aber nicht nur die klassischen manualmedizinischen Techniken, sondern stellt auch immer die unablässige Verbindung zur medizinischen Trainingstherapie her. Denn wenn die Funktionalität über die statische Korrektur wiederhergestellt ist, die Weichteile von Verklebungen und Verspannungen saniert sind, wird dieser Zustand nur von Dauer sein, wenn parallel zur passiven Therapie eine aktive Stabilisation über ein individualisiertes medizinisches Funktionstraining durchgeführt wird.

So versteht sich das Ortho-konzept© nicht nur als passive Therapieform, sondern es gibt dem Patienten auch stets das auf seine Bedürfnisse abgestimmte, aktive Therapiekonzept mit an die Hand, um zum einen das Therapieergebnis zu stabilisieren, und zum anderen dem Patienten für die Zukunft eine Möglichkeit an die Hand zu geben präventiv zu trainieren. Heraus aus den alltäglichen Belastungsmustern, die meist ursächlich für die vorliegenden Fehlstatiken und somit für die zahlreichen Kliniken sind. Dabei ist die Stereotypie häufig wichtiger als die Belastungsintensität.

Daher lautet ein wichtiger Grundsatz des Ortho-konzept©:

find it, fix it, train it“!

Auf dieser Grundlage bietet das Ortho-konzept© auch einevidence based BGM Konzept (betriebliches Gesundheitsmanagement) für Unternehmen an. Zahlreiche Studien zeigen die resultierende Unternehmensschädigung durch krankheitsbedingte Ausfälle aufgrund von berufsbedingten Belastungsmustern. Das Ortho-konzept© analysiert individuell die Belastungssituation, die Körperstatik, die resultierenden Beschwerden und entwickelt dann für jeden Klienten ein eigens entwickeltes Programm aus passiven und aktiven Therapieansätzen. Hierzu hat das Ortho-konzept© mit der Firma gym80 international einen eigenen Gerätezirkel konzipiert, um ganz gezielt aus den klassischen Belastungsmustern heraus zu stabilisieren. Dieses BGM System ist das erste seiner Art, erfüllt aber auch natürlich die Erfordernisse nach §20 und kann in verschiedenen Paketen angeboten werden. Das Ortho-konzept© ist somit im Idealfall nicht nur Therapie, sondern vor allem Prävention. Das heißt, es setzt korrigierend ein „bevor“ Symptome entstehen!

Daher hat das Ortho-konzept© schon den ersten Therapieansatz pränatal, also in der Therapie von Schwangeren. Der Volksmund sagt, Schwangerschaft sei keine Krankheit, aber die zahlreichen Schwangeren mit muskulo-skelettalen Beschwerden werden häufig gar nicht oder wenn nur völlig unzulänglich therapiert.

Das Ortho-konzept© setzt da ganz andere Prioritäten, da alle Techniken kontrollierbar und 100% sicher sind. Denn gerade in dieser Zeit ist Therapie explizit wichtig, da es aufgrund der hormonellen und statischen Veränderungen gerade hier häufig zu Fehstellungen in der Wirbelsäule oder im Becken kommt, die wiederum häufig der Beginn von Problemen im muskulo-skelettalen System sind, die dann auch postpartal häufig nicht enden. Vor allem aber ist die Mobilität des Beckens für eine komplikationslose Spontangeburt von grundlegender Bedeutung, damit es unter der Geburt die nötige Flexibilität für das Kind besitzt. So setzt das, als eines der wenigen, Ortho-konzept© schon an „der Basis“, das heißt beim Eintritt in das Leben an.

Dieser Ansatz wird dann fortgesetzt in der Therapie von Säuglingen und Kindern immer in Kombination mit wissenschaftlich evaluierten Therapiekonzepten wie Bobath, Vojta und Skoliosetherapie nach Katharina Schroth. Auch hier gelten natürlich immer die Grundmaxime der Ortho-konzept© Therapiemethode, dass alle Techniken 100% sicher, so sanft wie möglich sind und nur dann eingesetzt werden, wenn Abweichungen von der physiologischen Entwicklung persistieren. D.h. Therapie nur dann, wenn sie wirklich indiziert ist, dann aber auf wissenschaftlicher Grundlage, um dem heranwachsenden Kind die Möglichkeit zu einer statisch optimierten Entwicklung zu geben, denn wie Major de Jarnette (einer der Urväter der amerikanischen Chiropraktik) sagte: die Wurzel für viele Kliniken die uns später Probleme im Bereich des Bewegungsapparat bereiten, findet sich häufig in den ersten 7 Lebensjahren. Da seine diesbezügliche Argumentation durchaus plausibel ist, gilt auch für uns der Grundsatz: lieber rechtzeitig intervenieren als später zu therapieren.

 

Im Sport entstanden bietet das Ortho-konzept© natürlich auch explizit spezielle Programme für den Sportler, sowohl im Leistungs, als auch im Breitensport. Denn jede Sportart birgt eine gewisse Einseitigkeit in ihren sportartspezifischen Belastungsmustern, die eine mehr, die andere weniger. Je nach Belastungsintensität führt dieses wiederum zu einer verstärkten Körperasymmetrie, die wiederum durch den sportbedingten Spannungsaufbau in der Muskulatur weiter fixiert wird und so die Grundlage verschiedenster Überlastungssyndrome bildet. Durch die statische Korrektur wird aber nicht nur prophylaktisch für Folgeschäden gearbeitet, sondern, je besser das muskulo-skelettale und fasziale System ausgerichtet und ausgeglichen sind, umso besser kann der Sportler seine Muskelketten biomechanisch optimiert ansprechen. Das bedeutet für den Sportler eine messbare Steigerung der Leistungsfähigkeit in allen konditionellen Grundeigenschaften.

Das Konzept-körper© Therapiezentrum hat es sich nun für die Zukunft zur Aufgabe gemacht die Wirksamkeit dieser Therapiemethode durch Wissenschaftliche Studien in Kooperation mit verschiedenen Facharztrichtungen mittels unabhängiger standardisierter Messverfahren weiter zu belegen und diese dann zu publizieren. Erste Studien in Kooperation mit Zahn- und Sportmedizinern belegen dies bereits, eine Studienarbeit mit Pulmologen zum Nachweis der Verbesserung der Vitalkapazität ist in Arbeit. Immer getreu unserer Maxime:

Ganzheitlich auf wissenschaftlicher Grundlage, 100% sicher und langfristig effizient!“



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